Fabian Gatermann

SAMURAI Papierkunst bei Ludwig Beck

Inspiriert von der großen Samurai-Ausstellung in der Kunsthalle München ab dem 01. Februar 2019, präsentiert Ludwig Beck parallel dazu eine Schaufenster-Installation mit zeitgenössischer Papierkunst. Der in München lebende Künstler Fabian Gatermann wurde eingeladen, sich mit dem Thema der japanischen Samurai-Kultur auseinanderzusetzen. Er kreiert mit seinen feinsinnigen Papierarbeiten in dem für alle sichtbaren Schaufenster in der Münchner Innenstadt eine Ergänzung zur Samurai-Ausstellung in der Kunsthalle (zu sehen ab dem 30. Januar 2019).
Zusätzlich bietet die japanische Künstlerin Nobuko Yasuda auf Einladung von Ludwig Beck, Shodo (eine Form der Kalligraphie) - und Origami-Workshops während der monatlichen Afterwork-Abende in der Kunsthalle an.

Fabian Gatermann

Papierinstallation des Münchner Künstlers Fabian Gatermann für Ludwig Beck   
Papierprägezeichnungen von japanischen Mon-Zeichen auf Büttenpapier

Der Münchner Künstler Fabian Gatermann nimmt die Kooperation der Kunsthalle mit Ludwig Beck zur Samurai-Ausstellung zum Ausgangspunkt, um die japanischen Mon (Symbole ähnlich den heraldischen Wappen) durch Papierprägezeichnungen darzustellen. Dabei gelingt ihm ein Brückenschlag zwischen zeitgenössischer Kunst und Tradition in einer nahezu schwerelosen Installation. Papier ist sowohl ein tradierendes Medium, das Wissen weitergibt, aber auch Gemeinschaft und Identität schafft.
Der Künstler prägt von Hand die Mons mit Prägestiften ins Papier, nur das Licht arbeitet die filigranen Schattenreliefs aus dem weiß in weiß räumlich heraus. Der Künstler schafft so einen subtilen Raum mit Papier, indem er die fiktiven Symbole und Wappen zum kaiserlichen Mon in hierarchischen Strukturen übereinanderlegt und beleuchtet.

Shodo- und Origami-Workshops von Nobuko Yasuda bei der AfterworkKH

Die in Kobe/Japan geborene Künstlerin lebt seit 1981 in München und ist Schülerin der SHODO-Meister Kako Terabe und Shizan Uera. In ihren Workshops während der Afterwork-Abende in der Kunsthalle zeigt sie während der Samurai-Ausstellung Shodo-Vorführungen (eine Form der Kalligraphie) von  jeweils ca. 15 Minuten Länge, bei denen sie mit einem großen Pinsel auf Papier malt. Besucher werden auch eingeladen, sich selber in der Kunst des Origami zu versuchen, jedes Mal mit einem anderen Thema. Soviel wird schon verraten: es wird rote Lippen und Herzen geben, Schachteln und natürlich die typischen Kraniche.

Die Workshops finden jeden 3. Mittwoch im Monat zum AfterworkKH in der Kunsthalle (Theatinerstr. 8, 80333 München) an folgenden Terminen statt:

20.02., 20.03., 17.04., 15.05. und 19.06.2019, Uhrzeit: ab 19 Uhr, geöffnet bis 22 Uhr.

Origami_1
Origami_2

Pro Afterwork Event werden zusätzlich zwei limitierte Japanschatullen, bestückt mit exklusivem Papieren, verlost.

Japanschatulle
Japanschatuelle

Kunsthalle München                                                                                            
Samurai. Pracht des japanischen Rittertums 1. Februar – 30. Juni 2019


Über Jahrhunderte prägten die Samurai die Geschichte Japans – nicht nur als Krieger, sondern auch als politische Elite. Ihr Mythos erzählt von Tapferkeit und Disziplin, von Loyalität und nobler Selbstaufopferung – aber auch von Verrat, Intrigen und erbarmungsloser Gewalt. Ihre mit höchster Handwerkskunst aus edlen Metallen und kostbaren Stoffen hergestellten Rüstungen waren nicht nur wirkungsvolle Schutzpanzer, sondern auch imposante Statussymbole. Die Ausstellung lässt anhand prächtigster Exponate aus der Sammlung Ann und Gabriel Barbier-Mueller die spannungsvolle Geschichte des japanischen Rittertums lebendig werden.